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	<title>Frauenanteil &#8211; Lausitz Frauen</title>
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		<title>Frauen in der Forschung – Deutschlands Situation im europäischen Vergleich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Romy]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Sep 2025 19:48:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
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		<category><![CDATA[Frauen in der Forschung]]></category>
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<p class="wp-block-paragraph">Frauen spielen eine wichtige Rolle in der deutschen Forschungslandschaft. Dennoch sind sie im Forschungsbereich weiterhin unterrepräsentiert. Im Jahr 2023 betrug der Anteil von Frauen in Forschung und Entwicklung etwa 29 Prozent. Bei Hochschulprofessuren lag der Anteil von Frauen bei knapp 29 Prozent. In den technischen Fächern ist der Anteil sogar noch kleiner und liegt bei etwa 18,5 Prozent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern schneidet Deutschland eher schwach ab. In Ländern wie Lettland, Litauen, Bulgarien und Kroatien liegt der Frauenanteil im Forschungsbereich bei fast fünfzig Prozent oder mehr. Der Durchschnitt der Europäischen Union liegt bei etwa 34 Prozent, was Deutschland im Vergleich zu anderen Staaten als Nachzügler zeigt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Detaillierte Situation in Deutschland</h3>


<figure class="wp-block wp-block-kubio-image  position-relative wp-block-kubio-image__outer style-XTCOO2awP-outer size-full align-items-center" data-kubio="kubio/image"><div class="position-relative wp-block-kubio-image__captionContainer style-XTCOO2awP-captionContainer "><div class="position-relative wp-block-kubio-image__frameContainer style-XTCOO2awP-frameContainer "><img fetchpriority="high" decoding="async" width="940" height="788" class="position-relative wp-block-kubio-image__image style-XTCOO2awP-image  d-flex wp-image-3632" alt="" src="https://www.lausitz-frauen.de/wp-content/uploads/2025/09/12.png" srcset="https://www.lausitz-frauen.de/wp-content/uploads/2025/09/12.png 940w, https://www.lausitz-frauen.de/wp-content/uploads/2025/09/12-300x251.png 300w, https://www.lausitz-frauen.de/wp-content/uploads/2025/09/12-768x644.png 768w" sizes="(max-width: 940px) 100vw, 940px" /></div></div></figure>


<p class="wp-block-paragraph">Bei den Hochschulen beginnen mehr Frauen als Männer ein Studium. 2023 waren über 52 Prozent der Studienanfänger Frauen, und der Anteil der weiblichen Absolventen liegt bei rund 53 Prozent. Auch bei Promotionen ist der Anteil der Frauen mit knapp 46 Prozent relativ hoch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings nimmt die Präsenz von Frauen mit zunehmender Karrierestufe ab. Wissenschaftliche und künstlerische Mitarbeitende an Hochschulen sind zu etwa 45 Prozent Frauen, während nur etwa 29 Prozent der Professuren von Frauen besetzt sind. An Fachhochschulen liegt der Anteil bei 27 Prozent. Besonders groß ist die Diskrepanz in den Ingenieurwissenschaften. Dort sind nur rund 26 Prozent der Studierenden Frauen, und lediglich 15 Prozent der Professuren sind weiblich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In außeruniversitären Forschungseinrichtungen liegt der Anteil weiblicher Wissenschaftlicher bei etwa 36 Prozent, der Anteil bei Führungspositionen jedoch nur bei 24 Prozent. Im Unternehmenssektor ist der Frauenanteil in der Forschung mit etwa 15 Prozent sogar noch geringer. Deutschland liegt hier nach wie vor im unteren Bereich im europäischen Vergleich.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Herausforderungen und Förderungen</h3>


<figure class="wp-block wp-block-kubio-image  position-relative wp-block-kubio-image__outer style-YrF4wGX-9-outer style-local-1-outer size-full align-items-center" data-kubio="kubio/image"><div class="position-relative wp-block-kubio-image__captionContainer style-YrF4wGX-9-captionContainer style-local-1-captionContainer"><div class="position-relative wp-block-kubio-image__frameContainer style-YrF4wGX-9-frameContainer style-local-1-frameContainer"><img decoding="async" width="940" height="788" class="position-relative wp-block-kubio-image__image style-YrF4wGX-9-image style-local-1-image d-flex wp-image-3633" alt="" src="https://www.lausitz-frauen.de/wp-content/uploads/2025/09/13.png" srcset="https://www.lausitz-frauen.de/wp-content/uploads/2025/09/13.png 940w, https://www.lausitz-frauen.de/wp-content/uploads/2025/09/13-300x251.png 300w, https://www.lausitz-frauen.de/wp-content/uploads/2025/09/13-768x644.png 768w" sizes="(max-width: 940px) 100vw, 940px" /></div></div></figure>


<p class="wp-block-paragraph">Trotz vieler Förderprogramme und Initiativen zur Förderung von Wissenschaftlerinnen sind Frauen vor allem bei Aufstiegschancen und in Führungspositionen noch immer deutlich unterrepräsentiert. Die sogenannte „Leckage in der wissenschaftlichen Karriere“ beschreibt das Phänomen, dass Frauen mit zunehmender Qualifikation seltener in den nächsten Karriereschritt kommen. Als Gründe werden häufig die Doppelbelastung durch Familie und Beruf genannt. Universitäten und Forschungseinrichtungen bieten inzwischen Coaching und Programme zur Unterstützung von Wissenschaftlerinnen an, um diesen Trend zu durchbrechen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Einladung zum 7. Netzwerktreffen der Lausitz Frauen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Lausitzer Frauen Netzwerk lädt herzlich zum 7. Netzwerktreffen ein, das sich diesmal dem Schwerpunkt „<em><strong>Frauen in der Forschung</strong></em>“ widmet. Die Veranstaltung bietet eine Plattform für Austausch, neue Impulse und gemeinsame Initiativen, um die Chancengerechtigkeit und Sichtbarkeit von Frauen in Wissenschaft und Forschung zu stärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle interessierten Frauen sind herzlich eingeladen, diesen besonderen Abend zum Thema gemeinsam mit uns zu verbringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.lausitz-frauen.de/event/7-netzwerktreffen/" data-type="tribe_events" data-id="3428">Jetzt anmelden und Teil der Veränderung werden!</a></p>
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		<title>Pflegeberufe – Warum sind immer noch so wenige Männer dabei?</title>
		<link>https://www.lausitz-frauen.de/2025/04/17/pflegeberufe-warum-sind-immer-noch-so-wenige-maenner-dabei/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Romy]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Apr 2025 19:15:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Carearbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenanteil]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenberufe]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Rollenbilder]]></category>
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					<description><![CDATA[Pflegeberufe gelten nach wie vor als klassische Frauenberufe. Aktuelle Zahlen für das Saarland zeigen: Rund 81 Prozent der Pflegekräfte sind Frauen, nur etwa 19 Prozent Männer. Diese deutliche Schieflage ist [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<!-- content style : start --><style type="text/css" data-name="kubio-style"></style><!-- content style : end -->
<p class="wp-block-paragraph">Pflegeberufe gelten nach wie vor als klassische Frauenberufe. Aktuelle Zahlen für das Saarland zeigen: Rund 81 Prozent der Pflegekräfte sind Frauen, nur etwa 19 Prozent Männer. Diese deutliche Schieflage ist kein Zufall, sondern das Ergebnis tief verwurzelter gesellschaftlicher Stereotype und struktureller Hürden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">©<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4f7.png" alt="📷" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Krankenhaus der Stadt Dornbirn</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum ist das so?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Pflege wird traditionell mit Eigenschaften wie Fürsorglichkeit und Empathie verbunden – Qualitäten, die in unserer Gesellschaft meist Frauen zugeschrieben werden. Jungen fehlt es oft an männlichen Vorbildern in der Pflege, was die Identifikation mit dem Beruf erschwert. Hinzu kommen Vorurteile über schlechte Bezahlung, hohe Belastung und geringe Karrierechancen. Viele Männer sehen sich zudem als Hauptverdiener der Familie – ein Anspruch, der mit den Gehältern im Pflegebereich schwer zu erfüllen scheint.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was hat sich verändert?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt positive Entwicklungen: Der Anteil männlicher Auszubildender in Pflegeberufen ist in den letzten Jahren leicht gestiegen, 2021 lag er bei etwa 26 Prozent. Große Kliniken setzen gezielt auf Programme wie den Boys’ Day, um Jungen für Pflegeberufe zu begeistern und Klischees abzubauen. Auch Ausbildungsmessen und spezielle Informationsveranstaltungen richten sich mittlerweile verstärkt an Männer.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Brauchen wir mehr Männer in der Pflege?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Meinungen gehen auseinander. Viele Expertinnen und Experten betonen, dass das Geschlecht zweitrangig ist – entscheidend sei die Gesamtzahl an qualifizierten Pflegekräften. Dennoch zeigen Erfahrungen, dass gemischte Teams Vorteile bringen: Sie fördern ein breiteres Spektrum an Perspektiven und können das Arbeitsklima verbessern. Für manche Patienten ist es zudem angenehmer, von einer Person gleichen Geschlechts gepflegt zu werden, besonders in sensiblen Situationen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wege aus dem Fachkräftemangel</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um den Personalbedarf zu decken, setzen Einrichtungen auch auf Umschulungen, etwa für ehemalige Industriearbeiter, und auf die gezielte Anwerbung von Fachkräften aus dem Ausland. Die Gehälter in der Pflege sind in den letzten Jahren gestiegen, liegen aber weiterhin unter dem Durchschnitt vieler anderer Branchen. Verbesserte Arbeitsbedingungen, flexiblere Arbeitszeiten und bessere Karrierechancen könnten helfen, den Beruf für alle Geschlechter attraktiver zu machen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis in der Pflege kann nicht nur das Berufsfeld bereichern, sondern auch die Attraktivität des Berufs insgesamt steigern. Entscheidend bleibt aber: Wir brauchen mehr engagierte Pflegekräfte – unabhängig vom Geschlecht. Es ist Zeit, alte Klischees zu hinterfragen und gemeinsam neue Wege zu gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Lausitzer Frauen Netzwerk setzt sich für die Überwindung traditioneller Rollenschemen und Gleichberechtigung im Beruf ein. Dazu gehört auch, dass wir offen sind für Männer in frauendominierten Berufen. </p>
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